Exkursionen Samstag

Bernina – Eine Reise durch’s UNESCO Welterbe
Der Bernina Express – eine der spektakulärsten Alpenüberquerungen – zählt zu den wohl bekanntesten Bahnstrecken der Schweiz und wurde 2008 von der UNESCO als Welterebe aufgenommen. Die höchste alpenüberquerende Bahnstrecke verbindet drei Sprachregionen und Kulturen des Kantons Graubünden und schlägt Brücken zwischen den Bergen im Norden und Palmen im Süden.
Mit dem Zug fahren wir ab Davos durch das Albulamassiv ins rätoromanische Engadin und von dort weiter entlang dem 4049m hohen Piz Bernina hinunter ins italienischsprachige Val Poschiavo. Dabei passieren wir rund 55 Tunnel, 196 Brücken und Steigungen von bis zu 70 Promille und natürlich jede Menge unberührter Alpenlandschaften. Unterwegs fahren wir vorbei an kleinen Dörfern, grossen Gletschern, wilder Natur und ganz vielem mehr. Je nach Wetter legen wir unterwegs auf der Passhöhe oder unten in Poschiavo einen kurzen Zwischenstopp ein. Seid euch bewusst, die Bahnfahrt selbst ist die Exkursion!

Packliste: Warme Kleider, Sonnenbrille und Sonnencrème, Kamera

Besichtigung Hotel Intercontinental Davos und anschliessender Instawalk
Am Morgen steht nach einem kurzen Spaziergang die Besichtigung des Hotel Intercontinental Davos an. Dieses wird aufgrund seiner besonderen Fassadenfarbe und Gebäudeform im Davoser Volksmund auch als “Goldenes Ei” bezeichnet. Bei der architektonischen Ausgestaltung wurde grosser Aufwand betrieben, so ist z.B. jedes der 791 wellenförmigen Brüstungselemente ein Unikat. Während der rund einstündigen Führung werdet ihr die öffentlichen Bereiche sowie eine Suite besichtigen. Ein Highlight ist die Rooftop-Bar, welche ein einmaliges Panorama der Landschaft Davos bietet.
Anschliessend findet im Namen des Amtes für Raumentwicklung ein Instawalk statt. Eine Einführung dazu wird euch die Leiterin des Amtes höchstpersönlich geben. Thema dieses Instawalkes ist das Bauen ausserhalb der Bauzonen. Auf euren Instagram-Accounts sollen dazu Impressionen gesammelt werden und unter einem Hashtag gespeichert werden. Mit ein wenig Glück werden eure Eindrücke an der Swissbau präsentiert!

Packliste: Witterungsfeste Kleidung, Kamera, Smartphone

Office Haratori Mathon
Auf dieser Führung werdet ihr im rustikalen Bergdorf Mathon zwei besondere Häuser des Architekturbüros office haratori besichtigen.  Zeno Vogel und Nahoko Hara werden euch durch das haratori office führen. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Scheune welche in ein zweigeschossiges Wohngebäude mit japanischem Flair umgewandelt wurde. Dieses zeigt sich nicht nur in der minimalistischen Möblierung sondern auch an Objekten aus der traditionellen japanischen Architektur. Dazu zählen insbesondere das Holzbad und die verschiebbaren Raumaufteiler Shoji.
Anschliessend werdet ihr noch die Sennerei sehen, welche in direkter Nachbarschaft liegt. Diese stand lange leer und wird seit dem Umbau als Kunstatelier verwendet.
Mathon liegt auf 1527 M.ü.M. und hat heute nur noch 51 Einwohner, vom Dorfkern bieten sich prächtige Ausblicke auf das Tal des Hinterrheins.
Es wird ein Lunch zum mitnehmen bereitgestellt.

Packliste: Kamera, Wanderschuhe, Witterungsfeste Kleidung

Wan­de­rung durch Kul­tur- und Na­tur­land­schaf­ten im Landwassertal
Von Da­vos bringt uns der Orts­bus ins Wal­serdörf­chen Mon­stein, wo un­se­re Wan­de­rung be­ginnt. Die­ses gut er­hal­te­ne klei­ne Bergdorf zeigt noch die Sied­lungs­form und Bau­wei­se der Wal­ser, auf wel­che auch die Be­sied­lung der Land­schaft Da­vos im 13. Jahr­hun­dert zu­rück­geht. Nach dem Ab­stieg ins Land­was­ser­tal auf den Schmelz­bo­den, durch­wan­dern wir die land­schaft­lich ein­drück­li­che Zü­gen­schlucht in Rich­tung Wie­sen Sta­ti­on. Der Ge­birgs­fluss Land­was­ser hat sich hier tief in wei­che­re Se­di­ment­ge­stei­ne ein­ge­fres­sen. Auch die alte Stras­sen­ver­bin­dung von Da­vos ins Al­bu­la­tal, so­wie die 1909 er­öff­ne­te RhB-Bahn­li­nie ha­ben sich mit Tun­nels und Brüc­ken die­sen Weg er­schlos­sen. Nach der Bahn­sta­ti­on Wie­sen über­que­ren wir den spek­ta­ku­lä­ren 210 m lan­gen und fast 90 m ho­hen Wie­se­ner Via­dukt der RhB. Durch lich­ten Wald führt ein ab­wechs­lungs­rei­cher Weg zur klein­räu­mig ge­glie­der­ten tra­di­tio­nel­len Kul­tur­land­schaft ober­halb von Fi­li­sur. Vom Bahn­hof Fi­li­sur bringt uns der Zug zu­rück nach Da­vos. Ein Be­such des nahe ge­le­ge­nen al­ten Dorf­kerns er­mög­licht vor­her noch ei­nen in­ter­es­san­ten Ver­gleich die­ses ro­ma­ni­schen Dor­fes mit ganz an­de­rer Bau­wei­se und Struk­tur im Ver­gleich zur Walser­sied­lung Mon­stein am An­fang der Wan­de­rung.
Wan­der­strec­ke: ca. 12 km, Wan­der­zeit: ca. 3 h

Packliste: Wanderschuhe, Wetterfeste Kleidung, Zwischenverpflegung, Kamera

Instawalk und SLF
Als Auftakt in diese Exkursion findet im Namen des Amtes für Raumentwicklung ein Instawalk statt. Thema ist das Bauen ausserhalb der Bauzonen. Auf euren Instagram-Accounts sollen dazu Impressionen gesammelt werden und unter einem Hashtag gespeichert werden. Mit ein wenig Glück werden eure Eindrücke an der Swissbau präsentiert! Anschliessend geht es weiter ans SLF.
Beim Institut für Schnee- und Lawinenforschung ist der Name Programm. Die Forschung der Entstehung, Dynamik und des Schutzes gegen Lawinen sind neben dem Untersuchen von Schnee die Kernkompetenzen des SLF. Denn Schnee ist nicht nur festes Wasser, sondern auch hochkomplexes Material, Naturgefahr, wirtschaftliche Ressource und Teil des weltweiten Klimasystems. Höchste Zeit also, mehr darüber zu erfahren!

Packliste: Wanderschuhe, Kamera, Smartphone